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Kinderhypnose bei zahnärztlichen Untersuchungen und Behandlungen

Häufig zeigen Kinder vor der Untersuchung oder Behandlung beim Zahnarzt starke Ängste und einer damit verbundenen Ablehnung der gesamten Situation.

Nicht selten zeigen sich diese Ängste und Ablehnung durch ein sehr unruhiges Kind, welches auf dem Behandlungsstuhl sehr zappelig ist. In extremen Fällen ist ein Beißen des Zahnarztes nicht auszuschließen, sollte das Kind den Mund überhaupt öffnen.

Solche Situationen machen eine erfolgreiche Behandlung schier unmöglich.

Von großem Nutzen ist hier die Vorliebe von Kindern für Geschichten, und der damit verbundenen Neigung, in Fantasiewelten abzutauchen.

Durch etwaige Hypnosetechniken lassen sich viele Kinder zu einer geeigneten Kooperation der Behandlung ein.

Oftmals ist der Terminkalender einer Zahnarztpraxis eng getaktet, jedoch ist bekannt, dass Kinder sehr schnell in Trance gehen und die Behandlung ohne große Verzögerung beginnen könnte.

Die in München praktizierende Kinderzahnärztin Frau Dr. C. Butz erklärt, dass Geschichten für Kinder, die explizit einen speziellen Geschmack, bestimmten Geruch beschreiben, sehr effektiv sind.

Die Begründung liegt darin, dass Kinder auf andere Sinneskanäle reagieren als Erwachsene, durch die Geschichte in eine Faszination geraten und die durch die Behandlung entstehende Sinneseindrücke in den Hintergrund geraten.

Je nach Persönlichkeit des Kindes besteht auch die Möglichkeit, entsprechend übereinstimmende Sinneseindrücke miteinander zu verbinden und in die Geschichte individuell einzubringen.

Zur Hypnose bei Kindern vor einer zahnärztlichen Behandlung bedarf es nicht immer eines Therapeuten vor Ort.

Durch spezielle Hypnoseverfahren können die kleinen Patienten für solche Situationen die Hilfe zur Selbsthilfe schon im Vorfeld.