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Neue Informationen zu Schwangerschaft, Geburt und Hypnose

Das Thema Schwangerschaft und Geburt in Zusammenhang mit Hypnose war lange Zeit nicht mehr so präsent, wie es zum Beispiel von ungefähr 1920 – 1960 war, und ist seit einiger Zeit wieder auf dem Weg bekannter zu werden. In der damaligen Zeit wurde die Hypnose erfolgreich zur Geburtserleichterung und Schmerzreduktion eingesetzt.

In ganz Europa wurde die Hypnose in den Kliniken zur Geburtsbegleitung eingesetzt. In Deutschland, Österreich, Frankreich, England, Schweden und ganz besonders in Russland war die Hypnose in den Kliniken ein ganz selbstverständlicher Begleiter während der Geburt.

Auch haben Hebammen seit Jahrhunderten suggestive Sprachmuster unter der Geburt eingesetzt.

Trotzdem das Thema Hypnose, Schwangerschaft und Geburt inzwischen wieder vermehrt in der deutschen Fachliteratur Einzug findet, hat diese Methode den damaligen Stellenwert in Bezug auf die praktische Geburtsvorbereitung- und Begleitung noch nicht wieder erreicht.

Der amerikanische Arzt und Psychologe Milton H. Erickson äußert hier drei Gesichtspunkte, die Hypnose positiv in diesem Zusammenhang bringt:

  • Er verweist auf die wirksame Behandlung psychischer und körper-geistiger Probleme während einer Schwangerschaft, unter der Geburt.
  • Er äußert sich äußerst positiv über die effektiv psychologischen Verfahren der hypnotischen Schmerzkontrolle.
  • Eine Schwangerschaft bedeutet gleichsam einer biographischen Veränderung beider Elternteile, die durch eine entsprechende Begleitung eine Art Hilfestellung und Unterstützung bringt.

Eine Vielzahl von Studien belegt die außerordentlichen Vorteile einer hypnotischen Entbindung, welche jedoch nicht dazu geführt haben, dass sich dieses Verfahren fest in die moderne Geburtshilfe etabliert hat. Entsprechende Studien hierzu finden Sie im Internet.

Dieses verwundert umso mehr, da es bei einer Entbindung in hypnotischen Trancezustand der Gebärenden in der Regel nur zu Gute kommt.

Das wissenschaftliche Verständnis von Hypnose und Trancezuständen hat sich zwischenzeitlich stark positiv weiterentwickelt, vor allem durch neue, wegweisende Konzepte von Milton E. Erickson.

Von großer Bedeutung ist hier, dass eine effektive Hypnose-Begleitung für die werdenden Mütter und Väter vorzugsweise immer individuell und maßgeschneidert sein sollte.

Das Prinzip von Erickson beinhaltet nicht nur die Geburtshilfe an sich, sondern konzentriert sich vielmehr auf ein ganzheitliches Geschehen, welches die komplexen Veränderungen von Mutter, Vater und Kind schon während der Schwangerschaft und nach der Geburt durchlaufen.

Die Schmerzreduktion mit hypnotischen Verfahren kann dazu führen, dass das Geburtserleben als ein maximales körperliches, sowie zu tiefst emotionalem und sozial bindendem Ereignis für Mutter, Vater und dem Neugeborenem empfunden wird.

In einem persönlichen Gespräch erläutere ich Ihnen gerne etwaige Hypnose-Anwendungen, die unter einer Geburt ein guter  Begleiter sein können.

Ich freue mich darauf Sie kennen zu lernen, und verbleibe bis dahin, mit den besten Wünschen